Worum geht es?
Manila versetzt drei bis fünf Spielende in eine Piratenwelt, in der es um Einschätzung, Risiko und den richtigen Moment geht. Wer auf welchen Ausgang setzt, entscheidet sich unter anderem in Versteigerungen, und weil Würfelwürfe mitreden, bleibt jede Einschätzung eine Wette. Das Setzen und Platzieren der eigenen Einsätze folgt dem Prinzip des Worker Placement, wobei Bluffen ein eigenes Gewicht hat: was man selbst für aussichtsreich hält, muss man den Mitspielenden nicht verraten.
Das Spiel von Franz-Benno Delonge erschien 2005 und wird unter anderem von Zoch Verlag, 999 Games und Gigamic herausgegeben. Mit rund 60 Minuten Spieldauer und einer Altersempfehlung ab 10 Jahren liegt es im Bereich der Familienspiele — geeignet für Runden, die ein überschaubares Regelgerüst wollen, ohne auf Interaktion und Verhandlungsspielraum zu verzichten. Da mindestens drei Personen nötig sind, eignet es sich weniger für Paare als für größere Tische.