Worum geht es?
Lancaster versetzt zwei bis fünf Spielende in ein mittelalterliches England. Die Partie verbindet Gebietskontrolle mit Versteigerungen, sodass es sowohl darauf ankommt, wo man sich festsetzt, als auch darauf, wie viel man für einen Zugriff zu bieten bereit ist. Die Einsätze der eigenen Kräfte werden nach dem Worker-Placement-Prinzip verteilt, wodurch begehrte Möglichkeiten schnell besetzt sind und Ausweichpläne gefragt bleiben.
Der 2011 bei Queen Games erschienene Titel von Matthias Cramer ist als Familienspiel angelegt und ab 10 Jahren freigegeben. Mit rund 60 Minuten Spieldauer bleibt eine Runde überschaubar und lässt sich gut an einem Abend unterbringen — passend für Gruppen, die etwas mehr Planung als bei einem reinen Gelegenheitsspiel suchen, ohne sich auf ein langes Expertenspiel einzulassen. Durch die Spanne von zwei bis fünf Teilnehmenden eignet es sich sowohl für Duelle als auch für größere Tische.