Inkognito

Spieler
3–5 Spieler
Dauer
90 Minuten
Alter
ab 10 Jahren
Erschienen
1988
Komplexität
2,2 / 5
Kategorien

Worum geht es?

Inkognito ist ein Brettspiel für 3 bis 5 Personen, das 1988 erschien und von Leo Colovini und Alex Randolph stammt. Es siedelt sein Geschehen in einer Krimikulisse an: Wer wer ist, bleibt zunächst verborgen, und die Spielenden versuchen, aus dem Verhalten der anderen die richtigen Schlüsse zu ziehen, während sie über die eigene Identität selbst im Unklaren lassen, was sie können. Deduktion und Bluff greifen dabei ineinander, Würfel bestimmen den Verlauf mit.

Mit rund 90 Minuten Spielzeit ist Inkognito kein kurzes Spiel, bleibt in seinen Anforderungen aber im Bereich eines Familienspiels und ist ab 10 Jahren angelegt. Es passt damit zu Runden, die sich Zeit für eine längere Partie nehmen wollen und Freude daran haben, Vermutungen über die Mitspielenden anzustellen, statt Regelwerk zu studieren. Da mindestens drei Personen nötig sind, eignet es sich nicht für Paare. Veröffentlicht wurde es unter anderem von Milton Bradley, Winning Moves und Rio Grande Games.

Spielablauf

Inkognito ist ein Familienspiel für 3 bis 5 Personen ab 10 Jahren, das etwa 90 Minuten dauert. Die Spielenden bewegen ihre Figuren über den Plan, befragen einander und versuchen dabei herauszufinden, wer von den anderen der eigene Partner ist. Bluff, Würfelglück und Schlussfolgerung greifen dabei ineinander.

Aufbau

  1. Der Spielplan kommt in die Tischmitte.
  2. Die Botschafterfigur wird auf das schwarze Startfeld in der Botschaft gestellt.
  3. Jede Person sucht sich eine Farbe aus und bekommt vier Figuren, acht Karten sowie einen Reisepass. Der Pass wird so aufgestellt, dass er die eigenen Unterlagen vor den Blicken der anderen abschirmt.
  4. Die vier Figuren werden auf die Startfelder der jeweiligen Farbe gesetzt.
  5. Auf dem Notizblatt trägt jede Person die Namen der Mitspielenden und deren Farben ein.
  6. Die zwölf grauen Geheimkarten werden nach ihren drei Kategorien getrennt und verdeckt verteilt, sodass jede Person aus jeder Kategorie genau eine Karte erhält.

Ablauf einer Runde

Wer beginnt, ist Startspieler und führt in seinem Zug zwei Aktionen aus. Für jede Aktion wird das Phantom geschüttelt. Welche Kugeln danach sichtbar sind, gibt vor, wie weit gezogen werden darf; die Farben der Kugeln bestimmen zusätzlich, ob der Weg über Land oder über Wasser führt.

Felder, auf denen bereits eine eigene Figur steht, dürfen nicht betreten werden. Endet ein Zug dagegen auf einem Feld mit der Figur einer anderen Person, kommt es zwingend zur Befragung. Dabei wird nach der Identität oder nach der Gestalt gefragt, und eine der Karten der befragten Person trifft zu. Anschließend wird die befragte Figur auf ein freies Feld ohne Nummer verbannt.

Aus den Antworten lässt sich nach und nach ableiten, wer der eigene Partner ist. Sobald das Paar zueinandergefunden hat, gibt der Reisepass an, welche Mission die beiden gemeinsam ausführen müssen.

Spielende

Das Spiel endet, sobald ein Team seine Mission als Erstes gemeinsam erfüllt hat. Dieses Team gewinnt, muss den übrigen Mitspielenden die Erfüllung der Mission aber nachweisen.

Häufige Regelfragen

Wie viele Personen können Inkognito spielen?

Inkognito ist für 3–5 Spieler ausgelegt. Eine Partie dauert 90 Minuten, empfohlen ist das Spiel ab 10 Jahren.

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Wie lange dauert eine Partie Inkognito?

Eine Partie Inkognito dauert 90 Minuten. Gespielt wird sie zu 3–5 Spielern.

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Ab welchem Alter ist Inkognito geeignet?

Inkognito ist ab 10 Jahren empfohlen. Eingestuft ist es als Familienspiel.

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Ist Inkognito für Einsteiger geeignet?

Meistens ja. Inkognito ist als Familienspiel eingestuft, die zweite der vier Stufen. Grundlage ist ein Komplexitätswert von 2,2 von 5. Zu den Mechaniken zählen Bluffen, Würfeln und Deduktion. Die Altersempfehlung liegt bei 10 Jahren.

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