Inkognito ist ein Familienspiel für 3 bis 5 Personen ab 10 Jahren, das etwa 90 Minuten dauert. Die Spielenden bewegen ihre Figuren über den Plan, befragen einander und versuchen dabei herauszufinden, wer von den anderen der eigene Partner ist. Bluff, Würfelglück und Schlussfolgerung greifen dabei ineinander.
Aufbau
- Der Spielplan kommt in die Tischmitte.
- Die Botschafterfigur wird auf das schwarze Startfeld in der Botschaft gestellt.
- Jede Person sucht sich eine Farbe aus und bekommt vier Figuren, acht Karten sowie einen Reisepass. Der Pass wird so aufgestellt, dass er die eigenen Unterlagen vor den Blicken der anderen abschirmt.
- Die vier Figuren werden auf die Startfelder der jeweiligen Farbe gesetzt.
- Auf dem Notizblatt trägt jede Person die Namen der Mitspielenden und deren Farben ein.
- Die zwölf grauen Geheimkarten werden nach ihren drei Kategorien getrennt und verdeckt verteilt, sodass jede Person aus jeder Kategorie genau eine Karte erhält.
Ablauf einer Runde
Wer beginnt, ist Startspieler und führt in seinem Zug zwei Aktionen aus. Für jede Aktion wird das Phantom geschüttelt. Welche Kugeln danach sichtbar sind, gibt vor, wie weit gezogen werden darf; die Farben der Kugeln bestimmen zusätzlich, ob der Weg über Land oder über Wasser führt.
Felder, auf denen bereits eine eigene Figur steht, dürfen nicht betreten werden. Endet ein Zug dagegen auf einem Feld mit der Figur einer anderen Person, kommt es zwingend zur Befragung. Dabei wird nach der Identität oder nach der Gestalt gefragt, und eine der Karten der befragten Person trifft zu. Anschließend wird die befragte Figur auf ein freies Feld ohne Nummer verbannt.
Aus den Antworten lässt sich nach und nach ableiten, wer der eigene Partner ist. Sobald das Paar zueinandergefunden hat, gibt der Reisepass an, welche Mission die beiden gemeinsam ausführen müssen.
Spielende
Das Spiel endet, sobald ein Team seine Mission als Erstes gemeinsam erfüllt hat. Dieses Team gewinnt, muss den übrigen Mitspielenden die Erfüllung der Mission aber nachweisen.