Worum geht es?
Dune versetzt zwei bis sechs Spielende in ein Science-Fiction-Szenario, in dem konkurrierende Parteien um Einfluss ringen. Im Mittelpunkt steht die Kontrolle von Gebieten: Wer sich behaupten will, muss abschätzen, wo die Mitspielenden ihre Kräfte bündeln und wo sich ein Vorstoß lohnt. Dazu kommen Versteigerungen, die Verwaltung der eigenen Kartenhand und ein hoher Anteil an Bluff — vieles am Tisch bleibt bis zur Auflösung unklar, und Absprachen sind nur so viel wert, wie die Beteiligten daraus machen.
Das 1979 bei Avalon Hill erschienene Spiel von Jack Kittredge, Bill Eberle und Peter Olotka ist als Kennerspiel angelegt und ab zwölf Jahren empfohlen. Mit 60 bis 180 Minuten reicht die Spanne von einer kompakten bis zu einer sehr langen Partie, was stark von der Besetzung abhängt: In größerer Runde wächst das Verhandlungsgeflecht, zu zweit wird die Auseinandersetzung direkter. Geeignet ist es für Gruppen, die längere Partien mit Interaktion und Ungewissheit schätzen und keine Scheu vor einem anspruchsvolleren Regelwerk haben.