Worum geht es?
DungeonQuest versetzt eine bis vier Personen in eine Fantasywelt und lässt sie ein Verlies erkunden, das sich im Verlauf der Partie erst zusammensetzt: Plättchen werden gelegt, wodurch der Weg mit jedem Schritt weiterwächst. Würfelwürfe entscheiden über den Ausgang der Begegnungen, und weil das Vordringen mit steigendem Risiko verbunden ist, steht immer wieder die Frage im Raum, ob man noch einen Schritt weiter geht oder es beim Erreichten belässt — eine Push-Your-Luck-Entscheidung, die den Reiz des Spiels ausmacht.
Die Regeln bleiben auf Einsteigerniveau, sodass sich das 1985 erschienene Spiel ab 10 Jahren auch ohne Vorerfahrung erschließt. Mit 20 bis 60 Minuten pro Partie eignet es sich für kurze Runden zwischendurch ebenso wie für einen längeren Anlauf, und da es allein spielbar ist, funktioniert es auch außerhalb einer Gruppe. Erschienen ist es bei Alga, Games Workshop und Schmidt Spiele; die Autoren sind Jakob Bonds und Dan Glimne.